Pressemitteilung
Wer Einsamkeit bekämpfen will, darf Jugend nicht kaputtsparen!
Die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt: Einsamkeit prägt den Alltag vieler junger Menschen – mit ernsthaften Folgen für Demokratie und Zusammenhalt. Die Jusos Sachsen sehen darin einen klaren politischen Handlungsauftrag.
„Wenn Jugendzentren schließen, Schulsozialarbeit überlastet ist und queere Anlaufstellen um Fördermittel kämpfen müssen, dann ist Einsamkeit kein Zufall – sondern das Ergebnis politischer Fehleinschätzungen“, erklärt Mats Rudolph, Landesvorsitzender der Jusos Sachsen.
Besonders kritisch bewerten die Jusos den aktuellen sächsischen Haushaltsentwurf. Kürzungen bei Jugendhilfe, sozialer Infrastruktur und Demokratieförderung seien ein Angriff auf die Zukunft – und auf die jungen Generationen.
„Die CDU fährt Austerität auf dem Rücken junger Menschen – und die SPD duckt sich öffentlich weg. Wir erwarten klare Kante und echte Investitionen statt Stillhalten und Schuldenbremsen-Dogma“, so Rudolph.
„Einsamkeit ist kein Randphänomen – sie ist ein politisches Alarmsignal. Wer junge Menschen ernst nimmt, handelt jetzt. Und zwar mit einem Haushalt, der Perspektiven schafft statt sie kaputtzusparen“, betont Rudolph.
Die Jusos fordern:
- Keine Kürzungen bei Jugend-, Sozial- und Demokratiearbeit
- Ausbau von Begegnungsorten, gerade im ländlichen Raum
- Stärkung von Schulsozialarbeit und psychosozialen Hilfen
- Bezahlbare Mobilität für junge Menschen
- Verlässliche Förderung für politische Bildung und queere Infrastruktur
